Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen von Anna Paulsen

Anfang Januar erschien ein wundervoller neuer Roman im Penguin Verlag: Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen.

Auf 336 Seiten erzählt Anna Paulsen unter anderem die unglückliche Liebesgeschichte von Leni und Michel und von Matildas verzweifelter Suche nach den beiden. Bei ihrer Suche lernt Matilda viel über sich selbst und vor allem entdeckt sie ihr liebevolles Talent als sogenannte Glücksbotin.

Inhalt – Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen

Matilda liebt ihre Arbeit beim Amt für unzustellbare Post. Fünf Tage die Woche kann sie dafür sorgen, dass ein paar Briefe doch noch dem ursprünglichen Empfänger zugestellt werden können.

Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen (Buch bei Weltbild)
Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen (Buch bei Weltbild)

Durch Zufall findet Matilda eines Tages hinter ihrem Aktenschrank einen stark vergilbten Briefumschlag mit dem Poststempel aus dem Jahr 1966. Unglaubliche 52 Jahre wartet er  schon auf seine Zustellung!

Tage vergehen, in denen Matilda fieberhaft überlegt was sie mit dem Brief anfangen soll. Öffnen oder vorschriftsgemäß entsorgen?

Als sie es nicht mehr aushält öffnet sie den geheimnisvollen Brief und wird sehr überrascht. Es ist ein Liebesbrief und zwar der schönste den sie je gelesen hat. Verfasst wurde er von Michel und richtet sich an seine große Liebe Leni. Wer sind die beiden? Sind sie dennoch zusammen gekommen, auch wenn Leni dieser Brief nie erreicht hat?

Matilda kann nicht anders, sie möchte den Brief nach 52 Jahren unbedingt an Leni schicken oder wenigstens zurück an Michel. Wird ihr das gelingen?

Fazit – Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen

Teenager von heute schreiben sich eher Whats Apps als Briefe. Ich schätze selbst E-Mails sind bereits im Privatgebrauch out. Doch kann man einen selbst geschriebenen Brief tatsächlich mit einer digitalen Nachricht vergleichen? Ich behaupte nein. Matilda geht es genauso und siehe da, Briefe werden ihr Leben noch komplett auf den Kopf stellen…

Matilda hatte eine schwere Kindheit, die ihren Charakter stark geprägt hat. Sie taucht lieber in die Welt ihrer Bücher ein, als ihr Leben selbst zu gestalten. Einladungen von Kollegen schlägt sie meistens aus. Bars mag sei nicht, Wein mag sie nicht, Männer haben in ihrem Leben erst recht keinen Platz. Lieber kümmert sie sich um ihre hilfebedürftigen Nachbarn.

Mir hat es großen Spaß gemacht Matilda Entwicklung, als selbst ernannte Glücksbotin, in diesem Buch zu verfolgen. Die Geschichte war witzig aber auch an einigen Stellen sehr berührend. Für ein entspanntes Wochenende genau das Richtige.

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